

Universität Wien · Hochschule
Multi-Faktor-Authentifizierung für über 100.000 Nutzer:innen
Wie die Universität Wien ihre Anmeldung auf eine Open-Source-MFA umgestellt hat – integriert in die bestehende Infrastruktur, mit Self-Service-Portal und Kubernetes als Betriebsbasis. Ein interdisziplinäres Projekt mit besonderem Augenmerk auf Hochverfügbarkeit.
- Identity & Access Management
- Engineering & Projekte
- Nutzer:innen
- 100.000+Nutzer:innen
- Basis für den Betrieb
- KubernetesBasis für den Betrieb
Ausgangslage
Anmeldung für über 100.000 Nutzer:innen an einer Hochschule — Studierende und Mitarbeitende. Die Multi-Faktor-Authentifizierung sollte nicht neben der bestehenden Anmeldeinfrastruktur stehen, sondern in sie hinein: in den vorhandenen Shibboleth-IdP.
Vorgehen
Konzeption einer Multi-Faktor-Authentifizierung auf Open-Source-Basis (eduMFA) und Integration in die bestehende Shibboleth-IdP-Infrastruktur. Dazu ein Self-Service-Portal zur Token-Verwaltung als Eigenentwicklung sowie ein automatisiertes Deployment mit Infrastructure as Code. Die gesamte Lösung basiert auf Kubernetes (K8s). Hochverfügbarkeit ist ein zentraler Aspekt der Architektur und des Betriebskonzepts. Das Projekt verbindet Identity & Access Management, Softwareentwicklung, Infrastruktur und Betrieb und erfordert eine enge interdisziplinäre Abstimmung.
Ergebnis
Die Lösung trägt über 100.000 Nutzer:innen und ist von Anfang an auf den laufenden Betrieb ausgelegt: Token verwalten die Nutzer:innen selbst, das Deployment ist automatisiert. Kubernetes bildet die gemeinsame Betriebsbasis; Hochverfügbarkeit ist im Architektur- und Betriebskonzept berücksichtigt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit greifen Authentifizierung, Self-Service-Anwendung und Infrastruktur ineinander.

Markus Koller
Universität Wien · Identity & Access Management
„Sichere Anmeldung für zehntausende Studierende und Mitarbeitende ist keine Lösung von der Stange. HoliSec hat unsere Multi-Faktor-Authentifizierung auf Open-Source-Basis (eduMFA) konzipiert, nahtlos in die bestehende Anmeldeinfrastruktur integriert und um ein Self-Service-Portal zur Token-Verwaltung ergänzt – sauber dokumentiert, technisch auf Augenhöhe und von Anfang an auf den laufenden Betrieb ausgelegt.“